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Brief des Präsidenten - Dezember 2021

Liebe DOG-Mitglieder,

 

ein schwieriges Jahr geht zu Ende. Es war schwierig für den Sport und erneut schwierig natürlich für unsere Stadt insgesamt. Wir alle hatten gehofft, dass ab Sommer wieder mehr Normalität sein kann, aber wir leben zum Jahreswechsel jetzt erneut in einer Zeit der Einschränkungen und Unsicherheiten.

 

Umso wichtiger ist es, dass wir – und viele andere ehrenamtliche Engagierte – an unserem Engagement festhalten. Berlin braucht den Sport und der Sport braucht die Idealisten, die sich immer wieder für seine positiven Werte einsetzen. Ihnen allen danke ich zum Jahresende dafür ganz herzlich. Wir als DOG Berlin haben, soweit irgend möglich, Engagement und öffentliche Präsenz gezeigt. Wir haben Debatten im Netz und in Präsenz möglich gemacht, wir haben Stellung bezogen. Das ist umso wichtiger, weil der Sport auf Bundesebene zuletzt in vielerlei Hinsicht personell und inhaltlich schlecht aufgestellt war, im Unterschied dankenswerterweise zum Landessportbund in Berlin.

 

Noch ist nicht ganz klar, wie engagiert unsere Stadt sich künftig auch an der Debatte über Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland beteiligen wird. Die Koalitionsvereinbarung zur Senatsbildung hätte wahrlich mutiger ausfallen können. Wir meinen: Eine offensiv vorgetragene Bereitschaft Berlins für Spiele ab 2036 wäre richtig, weil sie den Sport in der Stadt insgesamt voranbringen würde. Es dürfte keine Bewerbung für olympisches Weiter-so sein, sondern eine mit einem neuen, basisorientierten Konzept. Die neue Bundesregierung scheint offen zu sein für eine deutsche Bewerbung. Der neue Senat sollte – angestoßen durch bürgerschaftliches Engagement – diese Chance engagiert nutzen, bevor der deutsche Sport sich entscheidet.

 

Wir werden weiter dazu drängen und dafür werben. Nicht deshalb, weil Olympia derzeit besonders vorbildlich wäre. Zu Peking wird in den nächsten Wochen – zu Recht – noch so manches kritische Argument zu hören sein. Aber wir dürfen uns durch Kritik, wie wir sie auch selbst vorbringen, nicht die eigenen Visionen beschädigen lassen. Wir setzen auf die Zukunft, wir wollen einen besseren Weltsport gegenüber heute und wir wollen, dass Berlin seinen Beitrag dafür leistet.

 

Das ist nur ein Thema unter vielen, die 2022 wichtig werden. Zunächst geht es um den Alltagssport in Berlin selbst, um die Bekämpfung der Pandemie möglichst ohne dauerhafte Einbrüche beim ehrenamtlichen Engagement und hinsichtlich der Breite des Sports in der Stadt. Das wird viel Anstrengung und eine klare Werteorientierung brauchen, aber es braucht auch unsere längerfristigen Ziele. Wir als DOG werden diejenigen sein, die sich immer wieder für solche längerfristigen Ziele einsetzen.

 

Nochmal vielen Dank allen fürs Mitmachen – eine schöne Weihnachtszeit, einen optimistischen Jahreswechsel und vor allem Gesundheit.

 

Mit olympischen Grüßen und bis bald


Ihr Dr. Richard Meng

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Veröffentlichung

Di, 14. Dezember 2021

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